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Krefeld - Stadt wie Samt und Seide

Krefeld kann man eigentlich nicht beschreiben, Krefeld muss man erleben, da sind sich die Bürger Nordrhein-Westfalens einig, die zwischen Rheinkilometer 762,1 und 766,3 in Deutschland am linken Ufer des größten europäischen Stroms leben.

Ein Stück Krefeld erleben, das tut die männliche Hälfte der Bevölkerung nahezu täglich, wenn sie mit geschickten Handgriffen den Seidenbinder um den Hals legt. Acht von zehn Krawatten kommen aus Krefeld. Sie geben einen Eindruck von der prosperierenden Textilindustrie, die, eng verbunden mit dem Namen der Familie von der Leyen und den Mennoniten, die während der Glaubenskriege hier ihr Zuhause fanden, Krefeld den Beinamen Stadt wie Samt und Seide schenkte.

 

Schönwasserpark

Trotz Industrie ist etwa die Hälfte des Stadtgebietes eine "grüne Lunge" mit Wäldern, Parks, Alleen und Feldern, die der Niederrheiner am liebsten mit dem Rad erfährt.

Bei Sonnenschein in der Freizeit macht er dabei gerne "auf ein Glas Altbier" Halt in einem der zahlreichen Biergärten und Ausflugslokale. Geselligkeit ist ohnehin einer der markantesten Charakterzüge des Krefelders,
die er seinen Gästen jedes Jahr bei "Der größten Straßen-modenschau der Welt" und dem "Flachsmarkt" unter Beweis stellt.

Stadtwaldhaus